Hallo zusammen,
auch wenn es recht lange gedauert hat, so soll doch nun so langsam mal wieder etwas neues hier geschrieben werden.
Nachdem ich nun 4 Wochen Zeit hatte, habe ich mich inzwischen schon ganz gut eingelebt. Besonders die erste Woche war ganz toll, da meine Abteilungschefin mir viel in der Gegend gezeigt hat. Es ist hier echt toll - allerdings ist die Gegend flach wie ein Brett. Man kann von einem hohen Haus meilenweit über Cambridgeshire schauen.
Meine ersten Erlebnisse in der englischen Welt sammelte ich in St Ives (wo ich nun auch wohne - eine kleine Stadt mit nicht ganz 20.000 Einwohnern), Cambridge, Huntingdon, Ely und London.
Die Menschen hier sind echt nett und helfen wo sie nur können. Besonders meine Kollegen Camilla, Pauline und Mary sind da sehr hervor zu heben. Sie sind alle so liebenswürdig und wenn man beim gemeinsamen Abendessen sitzt, gibt es immer was zu lachen?
Besonders schön waren aber auch die ersten Treffen der Assistenten in London (für alle Assistenten in GB) und in meiner "Heimatgrafschaft" Cambridgeshire.
Für das Treffen der Cambridgeshire-Assistenten lässt sich das County Council echt was einfallen, z.B. war unser erstes Treffen mit Tee und einem bombastischen Abendessen in einem alten englischen Herrenhaus, mit Park, Fluss und allem, was dazu gehört.
Das schöne ist echt, dass man bei uns (an der Schule) für fast nix bezahlen muss. Ich werde mit allen Materialen ausgestattet, darf kostenlos mit auf Ausflüge (und trage dabei nicht mal Verantwortung) und kann einige Kurse, z.B. an der Cambridge University, völlig kostenlos machen, die andere bezahlen müssen.
Wie dem auch sei. Es hat sich inzwischen schon ein Alltag eingestellt, der aber recht abwechslungsreich und selten langweilig ist. Mal sehen, ob es die nächten sieben Monate so bleiben wird.
Nun zeige ich euch noch ein paar Bilder aus meiner Gegend - meist aus Dörfern, hier in der Gegend (aber es sieht fast überall so aus, wie auf den Bildern).
Grüße aus dem noch immer sonnigen und fast 20°C warmen Cambridgeshire sendet euch euer
Jens
P.S.: So schlecht wie sein Ruf ist das englische Essen nicht. Es ist "anders", aber nicht unbedingt schlechter als unseres...